Musik mit Seele in den Charts
Soul in den Musik Charts
Soulmusik liegt wieder im Trend und landet in den Musik Charts regelmäßig unter den Top 100. Kein Wunder – nach abgehackten Rhythmen, unpersönlicher Techno- oder kurzlebiger Discomusik verlangt das menschliche Ohr nach Musik mit Seele. Soul ist die Seele der Musik und wird es immer bleiben. Verschiedene Stilrichtungen bedienen sich Soul-Elementen, adeln so ihre Stücke und katapultieren sie sicher in die Musik Charts. Soulmusik ist langlebig und erzeugt selten sogenannte One-Hit-Wonder.
In den 50er Jahren in den USA aus Gospel, Rhytm und Blues entstanden, entwickelte sich die Soulmusik bis heute immer weiter. Nach wie vor wird Soul mit schwarzer, afroamerikanischer Musik gleichgesetzt. Als Urvater des Soul gilt James Brown. Doch Künstler wie Christina Aguilera, Dusty Springfield, Jamiroquai oder der Deutsche Edo Zanki etablierten den weißen Soul, bedienten sich erfolgreich dieser Stilrichtung, verhalfen Soulmusik zu weltweiter Popularität und landeten mit ihren Titeln kontinuierlich in den Musik Charts. Vorreiter des weißen Soul, des “Blue Eyed Soul” war unbestritten Elvis Presley.
Soul ist eingängig, ehrlich unverfälscht und zu Recht in den Musik Charts vertreten. “;Soul im Blut” – das bedeutet: Der Künstler kann singen. Dünne Stimmen und Effekthascherei habe in der Soulmusik keine Chance. Soulmusik steht heute für Stil-Mix. Jazz, Hip Hop oder Psychedelic Funk bedienen sich erfolgreich an Soul-Elementen. Selbst in der Discomusik sind kreative Souleinlagen zu finden. Der sogenannte Philly-Sound hatte in den 70er Jahren kurzzeitigen Erfolg und belegte annehmbare Plätze in den Musik Charts, setzte sich jedoch nicht durch. Soulmusik in ihrer Urform gibt es kaum noch. Soul ist heute Synonym für eingängige, gefühlsbetonte Popmusik.
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